News
Rauchmelder im Test - die NDR Sendung Markt
Das Testergebnis
Alle Melder funktionieren. Sie erkennen die von uns gelegten Brände und warnen in der gesetzlich vorgeschriebenen Lautstärke. Aber die Unterschiede in der Verarbeitung machen sich dann bemerkbar, wenn es darum geht, wie schnell die Melder Brände erkennen. Hier punkten eindeutig die Geräte:
der FlammEx FMR 3033 und der GEV FMR 4023.
Die Testsieger
Löschdecke schnell zur Hand
Die Holzkohle liegt bereit, das Fleisch ist mari- niert und wartet auf seinen Einsatz auf dem Grill. Einer schönen Feier mit Freunden auf Terrasse oder Balkon steht nun nichts mehr im Wege. Doch unvermutet schlagen beim Grillen die Flam- men hoch: Das auf die Kohlen tropfende Fett hat sich entzündet. Wohl dem, der eine Feuerlösch- decke zur Hand hat, mit der eine solche Eskala- tion problemlos zu beheben ist. Der Fettbrand wird sekundenschnell erstickt und alle Beteiligten kommen mit einem Schrecken davon.
Ninus bietet Ihnen verschiedene Feuerlöschdecken an, die aus einem hochwertigen Glasfasergewebe bestehen. Sie sind beidseitig mit einem speziellen Silikongemisch beschichtet und bewirken dadurch eine hohe Feuerfestigkeit. Entsprechend der Norm DIN EN 1869:2001 und geprüft nach den Richtlinien der Materialprüfanstalt Dresden erfüllen sie den geforderten Sicherheitsstandard. Nach erfolgreichem Einsatz ist die schnell ausgebreitete Feuerlöschdecke nicht wieder verwendbar. Daher empfiehlt sich ein Nachkauf, da auch im Haushalt, beispielsweise am Küchenherd mit heißem Öl immer Gefahren lauern können.
Klicken Sie hier, um zu unseren Löschdecken zu gelangen.
Gefahr in der Küche
Die Friteuse keinesfalls unter eine eingeschaltete Dunstabzugshauben stellen, denn leichtflüchtige Fettbestandteile bilden mit ausreichender Luftverwirbelung leichtentzündliche Gemische. Ebenso sollten Sie kein normales Haushaltsöl verwenden und darauf achten, dass das Fett in der Friteuse nicht überhitzt.
Mehr zu diesem Thema
Kinder und Feuer
Für Kinder ist Feuer besonders anziehend. Wär- me, Helligkeit und knisternde Geräusche erzeu- gen ein Gefühl von Abenteuer, aber auch von Ge- mütlichkeit und Geborgenheit. Hinzu kommt der Nachahmungstrieb. Kinder wollen ausprobieren, was Eltern oder auch ältere Geschwister alltäglich vorleben. Verbote wecken unter Umständen noch mehr Neugier und Verbotenes wird damit reizvoll. Die Konsequenz: Das Kind zündelt heimlich.
Sinnvoll ist es daher, gemeinsam mit den Kindern den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug und Kerzen einzuüben.
Mehr zu diesem Thema
Ein Autofeuerlöscher gehört ins Reisegepäck!
Wer die schönsten Wochen des Jahres im Campingwagen oder im Wohnmobil verbringt, aber auch jeder, der mit dem eigenen Pkw sein Urlaubsziel ansteuert, sollte auf eines im Reisegepäck nicht verzichten: einen Autofeuerlöscher. Gerade jetzt zur Urlaubszeit, wenn die Temperaturen hoch und die Straßen voll sind, besteht erhöhte Brandgefahr. Denn wenn ein Wagen im Stau steht, kann sich leicht der Motor erhitzen. Besonders gefährlich wird es, wenn sich ausgelaufenes Benzin entzündet. Bis ein Feuer auf den Innenraum übergreifen kann vergehen jedoch etliche Minuten – Zeit genug, um den Brandherd mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, der übrigens nicht mehr als eine halbe Tankfüllung kostet.
Rauchwarnmelderpflicht für Neubauten in Thüringen
Nach Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern gilt seit März 2008 auch in Thüringen die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern für Neubauwohnungen. Der Thüringer Landtag hatte kürzlich eine dahingehende Änderung der Landesbauordnung verabschiedet.
Generell müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die als Rettungswege dienen, mit mindestens je einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden. Das sollte eigentlich für jeden Haus- und Wohnungsbesitzer selbstverständlich sein, da es hierbei schließlich um den Schutz menschlichen Lebens geht.
Rauchgase sind gefährlicher als Flammen
Akute Vergiftungsgefahr
Mehr als 200.000 Brände fordern in Deutschland Jahr für Jahr rund 600 Menschenleben und eine vielfach höhere Zahl an Verletzten. Die allermeisten von ihnen - etwa 95 Prozent - fallen aber nicht den Flammen, sondern giftigen Rauchgasen zum Opfer. Das Tragische daran: Knapp 70 Prozent der Opfer werden nachts im Schlaf überrascht. Rauch verbreitet sich lautlos und viel schneller als das Feuer selbst. Er vernebelt Fluchtwege, versperrt die Sicht und betäubt die Betroffenen in kürzester Zeit. Schon einige wenige Atemzüge, durch die das hochgiftige Kohlenmonoxid (CO) in die Lunge gelangt, sind tödlich.
Entstehende Brände im Keim ersticken
Ein Feuer im Haushalt ist schnell entfacht. Eine brennende Zigarette fällt auf den Boden, Kinder zündeln mit Streichhölzern, ein veraltetes Elektrogerät verursacht einen Schwel- oder Kabelbrand. Doch trotz hoher Brandgefahren im Haushalt, ist ein Feuerlöscher nicht überall griffbereit. Oftmals fehlen sie ganz, sind veraltet oder schlecht gewartet. Vorhandene Geräte sollten alle zwei Jahre vom Fachmann überprüft werden, Geräte die älter als 20 Jahre sind gegen neuere ersetzt werden. Der Feuerlöscher sollte so montiert sein, dass er schnell griffbereit ist, beispielsweise im Flur oder Eingangsbereich. Auf der Flasche aufgedruckte Piktogramme informieren darüber, für welche Brandklassen der Feuerlöscher geeignet ist. Brandklasse A etwa sind feste Materialien wie Holz, Papier oder Textilien, Brandklasse D Metalle wie Aluminium oder Lithium. Wichtig ist, mit der Handhabung eines Feuerlöschers möglichst schon vor dem Ernstfall vertraut zu sein. Denn mit ihm können nur kleinere Brände vollständig gelöscht werden, daher ist der rechtzeitige Einsatz wichtig.
Hier einige Tipps und Informationen, damit entstehende Brände sicher gebannt werden können:
So schützen Sie sich richtig:
- Feuerlöscher gehören an einen festen, jederzeit zugänglichen Platz, zumindest in den Flur des Haushalts.
- Mehrere kleinere und mittlere Feuerlöscher im ganzen Haus verteilt, können im Brandfall schneller und effizienter eingesetzt werden als ein Einzelgerät.
- Tragbare Feuerlöscher gibt es mit Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid befüllt mit vorzugsweise 2, 6, 9 oder 12 Kilogramm Löschmittelinhalt. Als Mindeststandard sollte ein 6-kg-Gerät in jedem Haushalt vorhanden sein.
- Bedingt durch die Vielzahl brennbarer Stoffe, hat jedes Feuer seine eigenen chemischen Prozesse. Daher gibt es keinen Universallöscher für jeden Brand. Ein Pulverfeuerlöscher ist jedoch für die meisten Brandarten gut geeignet.
- Jeder Feuerlöscher kann ohne besondere Kenntnisse bedient werden – es genügt die aufgedruckte Gebrauchsanweisung zu befolgen. Zur eigenen Sicherheit sollte man sich aber unbedingt mit der Bedienung vertraut machen. Qualifizierte Brandschutz-Fachbetriebe zeigen interessierten Verbrauchern, was es beim Umgang mit Feuerlöschern zu beachten gilt und führen Löschübungen durch.
Für Unternehmer besteht Feuerlöscher-Pflicht
Jeder Unternehmer, der mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt, ist dazu verpflichtet, seinen Betrieb mit Feuerlöschern auszustatten. Insbesondere Freiberufler, die Aushilfskräfte beschäftigen, sind sich dieser Verpflichtüng oft nicht bewusst. Darauf macht der bvbf Bundesverband aufmerksam.
Potenziell durch einen Brand gefährdet ist nach den Erfahrungen des Verbandes praktisch je der Unternehmensbereich, Produktions- und Verkaufstätten sowie Lagerräume genauso wie Küchen oder Verwaltungsgebäude. Als Brandursache wird in vielen Fällen menschliches Fehlverhalten ermittelt.
Aber auch dauerhaft im Stand-By-Betrieb laufende Elektrogeräte wie Computer und Drucker stellen eine oft unterschätzte Gefahr dar. Das gilt vor allem, wenn ihre Lüftungsschlitze durch Papier oder Akten verdeckt sind und sich ein Wärmestau entwickelt. Da die Geräte permanent Wärme abgeben, entstehen so schnell Schwel- oder Kabelbrände, die sich zu einem Vollbrand ausweiten und das gesamte Gebäude erfassen können.
Dem Gesetzgeber geht es in erster Linie um den Personenschutz. Darüber hinaus sollte jedoch der Firmeninhaber im eigenen Interesse auch an einen angemessenen Schutz seiner Unternehmenswerte denken. Denn in ihrer Entstehungsphase lassen sich Brände mit einem Feuerlöscher fast immer erfolgreich löschen - noch bevor die Feuerwehr am Unglücksort eintrifft.
Auszug aus: Wirtschaft regional 8/2007
Was tun, wenn's brennt? Ruhe bewahren!
Feuer! Dieses Wort löst Panik aus.
Ein Brand stellt eine absolute Ausnahmesituation dar. Kaum einer weiß, wie er sich verhalten soll und wie er den Gefahren wirkungsvoll begegnen kann. Vor diesem Hintergrund haben die Experten des Brandschutzes wichtige Regeln zusammengestellt, die jeder beachten sollte:
Nützliche Tipps
- In jedem Fall Ruhe und Umsicht behalten. Brände entstehen in der Regel im Kleinen und breiten sich nicht schlagartig aus.
- Feuerwehr rufen - Telefonnummer: 112
- Der Notruf muss folgende Angaben enthalten:
- Wer ruft an?
- Von wo wird angerufen?
- Was ist passiert?
- Entstehungsbrände lassen sich mit dem Feuerlöscher oftmals im Keim ersticken. Dennoch sollten Löschversuche nur erfolgen, wenn weder die eigene Gesundheit noch das Leben anderer gefährdet wird.
- Genügend Abstand vom Brandherd halten: Die Wurfweite des Löschmittels beträgt bis zu fünf Meter. Hierdurch kann der Brand aus sicherem Abstand bekämpft werden.
- Mit kurzen, gezielten Stößen löschen und den Löschvorgang verfolgen.
- Löschmittel nicht willkürlich in die Flamme, sondern gezielt auf den brennenden Gegenstand sprühen.
- Falls mehrere Feuerlöscher zur Verfügung stehen, gleichzeitig einsetzen.
- Brandherd auch nach dem erfolgreichen Löschvorgang beobachten - nur so lässt sich eine mögliche Wiederentzündung sofort erkennen.
- Der eingesetzte Feuerlöscher muss, auch wenn er nur teilweise entleert wurde, umgehend vom sachkundigen Kundendienst überprüft und aufgefüllt werden.





